Angela H. Fischer

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Mordsmäßig

Niedlich!
Wie Sie per Internet versuchen zu recherchieren; geradezu rührend.
Sie googeln „Wie aus der Pistole geschossen“ – aber nix!
Das ist nämlich nur der Arbeitstitel von diesem neuen Hörlebnis

Sie glauben doch nicht allen Ernstes, dass ich Sie darüber informiere, welchen Krimi ich bei mordsmäßig, dem 1. Windecker Krimifestival, lesen werde? Möglichst noch mit Angabe des Verlages…
Sie werden sich darauf verlassen müssen, dass meine Waffen nicht nur einsatzbereit sind, sondern auch präzise funktionieren – ich verlange von Ihnen also genau das, was in einem Krimi fehlen sollte: Vertrauen.

Okay, Sie fragen nach meinen Waffen?
Erstens: Meine Stimme.
Zweitens: Mein Kollege Andreas Strigl.
Drittens: Mein Kontrabassist Jochen Schaal.
Viertens: Mein Posaunist Rudi Kaspar.

Dumm gelaufen, was?

 

Für mich soll´s rote Rosen regnen

Die „Knef“, der Weltstar, sitzt an ihrer Schreibmaschine und erblickt im Spiegel der eigenen Vergangenheit die junge „Hilde“, gespielt von Melanie Spielmann.
Zwei Frauen, eine Person.
Es beginnt eine schonungslose Abrechnung der Knef mit sich selbst. In über 25 Chansons sowie Gedichten und Passagen aus ihren Büchern lässt James Edward Lyons das Leben der Knef von der Trümmerzeit in Berlin bis zum Broadway lebendig werden. Arbeitswut und physische Erschöpfung, maßlose Sehnsucht und ein rastloses Leben führten sie in die körperliche und seelische Katastrophe. Aber mit ihrem unbändigen Willen holt sie sich immer wieder zurück ins Leben.
Am Klavier: Wolfgang Eichler; Regie: Kristof Stößel.

 

Ein Mensch...

Ein Mensch, der annimmt, dass ein Mann,
der ausgezeichnet dichten kann,
sich nur mit schwerem Stoff befasst,
hat scheinbar Eugen Roth verpasst.

Darf man über den Ernst der Welt,
der uns ganz nett in Atem hält,
denn lachen? Geht das nicht zu weit?
Grenzt das an Oberflächlichkeit?

So fragt der Mensch. Unvorbereitet
hört er, vom Kontrabass begleitet,
was Roth aus Alltagssorgen macht,
aus Leid, aus Liebe. Und er lacht.

Angela H. Fischer liest und lacht und lebt Gedichte von Eugen Roth.
Jochen Schaal am Kontrabass lacht und spielt mit!

 

sich selbst zu lieben...

Würde sich Oscar Wilde der plastischen Chirurgie anvertrauen?
Hätte er ein Fitness-Studio- Abo?
Und ein weiteres für die Schwulen-Sauna?
Mit seiner Überbewertung der Jugend, seiner Freude an Luxus und erlesener Schönheit… dieser Mann des Jetzt, Hier und Sofort:
Ist er nicht Vorläufer, ja Wegbereiter für unsere Spaßgesellschaft?
Und gleichzeitig Frauenverächter par excellence? Viel zu kurz gedacht!

Angela H. Fischer und Andreas Strigl zeigen in ihrer Lesung im Rahmen des Sommerblutfestival die immense Bandbreite und Tiefe von Oscar Wilde, indem sie seine Gedanken aus dem Gefängnis („De Profundis“) mit Aphorismen einrahmen, welche zu Gesprächen zwischen Mann und Frau zusammengefügt sind.
Oscar Wilde, das ist der arrogante Schnelldenker, der schöngeistige Überflieger, der gefürchtete Verächter von Alltag und Norm. Seine so genannte „Knabenliebe“ bringt ihn zu Isolation im Gefängnis, zu Abschied von den eigenen Kindern, gibt seiner Frau Anlass zur Scheidung…

 

Letzter Vorhang

Hommage an die Knef

Eine Nacht vor der Schließung des Berliner Schlossparktheaters: Hildegard Knef ist hier mit ihrem Pianisten zu einer Probe für das Abschlusskonzert am nächsten Abend verabredet. Doch der Mann am Klavier und der Nachtwächter lassen sie nicht mehr gehen. Entführung? Kidnapping? Im Laufe der Nacht stellen sich die Dinge als komplizierter heraus, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Es beginnt ein Spiel um die Wahrheit, in dem die berühmte Sängerin ihren Gegenspielern an Schlagkräftigkeit und Kampfgeist in nichts nachsteht.
Es spielen Angela H. Fischer, Andreas Strigl und Guido Ricken; die Regie hatte Marianne de Pury.

Eine gelungene Hommage von Krystyan Tomcek, ein Chansonabend, ein Blick in die deutsche Geschichte, ein Krimi?

Oder alles zusammen?

 

... aber einmal noch vorm Ende

Hermann Hesse – die Lesung

Die Jugend ist entflohn,
man ist nicht mehr gesund.
Es drängt die Reflexion
sich in den Vordergrund.

Er ist 85 Jahre alt geworden: Hermann Hesse.
Und er hat die Zeit genutzt! Bereits als Fünfzigjähriger begann er über das Altwerden zu schreiben. Über körperliche Gebrechen. Über Krankheiten, Schmerzen. Über Müdigkeit und Reste der Lust…

Aber er klagt nicht über den Verlust an Farbe, Schwung und Sinnlichkeit. Er freut sich über den Gewinn an Kontur und Profil! Und von da aus ist es nicht allzu weit bis zur Erkenntnis, dass „Alter nicht schlechter als Jugend ist, Jesus nicht schlechter als Buddha, Blau nicht schlechter als Rot…“

Ein Hoerlebnis! Die Stimme von Angela H. Fischer gibt den Texten von Hermann Hesse Klang und Raum – Jochen Schaal am Kontrabass und Matthias Strucken am Vibraphon malen akustische Bilder dazu.

 

Reigen

„Literarische Canapés“ aus Arthur Schnitzlers REIGEN

Es ist egal, aus welcher Schicht der Gesellschaft sie stammen:
Die Figuren dieses Satyrspiels reagieren – an unsichtbaren Fäden gezogen – gleich auf die gleichen Reize der „Liebe“. Aber was ist das für eine Liebe, die nach Vorgängern forscht und auf Nachfolger lauert? Die beansprucht, erstmalig und einmalig zu sein? Die vor Angst zittert?

„Literarische Canapés“: Das sind Appetithäppchen aus Schnitzlers REIGEN, mundgerecht zubereitet… wie Küsse… und exquisit erotisch präsentiert. Zum Lachen. Schmunzeln. Dahinschmelzen…
(Apropos Schmelzen: Diese Lesung ist auch für kulinarische Events bestens geeignet!)

Angela H. Fischer und Andreas Strigl zeigen mit Hingabe… was sie können…

 

Geliebter Lügner

Sie streiten sich, sie necken sich, sie ertrinken in Selbstmitleid, gekränkter Eitelkeit und Eifersucht: George Bernhard Shaw und die Schauspielerin Stella Patrick Campbell. Er ist von ihr besessen, und Stella verehrt ihn zärtlich. Den Briefkontakt der beiden hat Jerome Kilty zu einer Komödie verarbeitet, in deren Verlauf der Aufstieg Shaws dem Niedergang der Diva gegenüber steht – die Essenz dieser Komödie hat Angela H. Fischer in diesem HÖRLEBNIS zusammen getragen. Da die Briefe mit Seitenblick auf ein mögliches Publikum geschrieben wurden, verfehlen sie ihre theatralische Wirkung nicht! Eine schnelle, scharfzüngige Zärtlichkeit zwischen einem Mann und einer Frau, hingebungsvoll gelesen von Andreas Strigl und Angela H. Fischer.

 

Das Schmunzeln der Welt

Die Lesung mit Sollbruchstellen!
Ob zu Kaffee und Kuchen oder innerhalb eines 5-Gänge-Menüs:
Sie passt immer. Und nicht nur aus organisatorischen Gründen!
Eine kluge Auswahl von Gedichten, weder zu ernst noch zu platt, sorgt dafür, dass man seine „Seele baumeln lassen“ kann. Dies wiederum hat folgende Nebenwirkung: Daran erinnert, dass wir alle zu mindestens zwei Dritteln aus Wasser bestehen, kommt es zu anregenden Gesprächen an den Tischen.

Wie sagte Ringelnatz? „Es lohnt sich doch, ein wenig lieb zu sein und alles auf das Einfachste zu schrauben.“

Kästner, Tucholsky, Liliencron, Kaleko und andere schließen sich dieser Einschätzung vorbehaltlos an…

 

Mama, Papa, Knirps

Theaterstück von Andreas Strigl für Kinder ab 5 Jahren

Angie und Andy sind sehr gut befreundet. Eine Freundin oder einen Freund zu haben, ist toll. Man kann alles gemeinsam machen, viel Spaß miteinander haben und muss nicht immer allein sein. Andy sagt, dass seine Eltern keine Freunde sind, weil sie immer streiten. Angie sagt, dass ihre Eltern nie Streit haben und sich sehr lieb haben.
Muss man eigentlich heiraten, wenn man sich sehr lieb hat?
Angie und Andy beschließen zu heiraten, weil sie glauben, die besten Freunde zu sein. Vorsichtshalber tun sie erst so als ob. Man weiß ja nie. Aber was kommt nach der Hochzeit?
Angie möchte ein Baby. Aber woher nehmen?
Die beiden erfinden ein Kind und spielen Mama, Papa, Knirps…..
Wie alle Kinder spielen Angie und Andy „Mama, Papa, Kind“ nach dem Vorbild ihrer Eltern. Es stellt sich bald heraus, dass es keine Garantie für eine Freundschaft auf Lebenszeit gibt…
Aber mit ein bisschen Glück kann jeder die richtige Freundin oder den richtigen Freund finden. Für immer.

 

Wo ist meine Brille?


Dass Männer und Frauen nicht zueinander passen, ist nix Neues!
Schon Karl Valentin hat darüber sinniert. Seine Gespräche mit Liesl Karlstadt zeigen ganz klar den Unterschied zwischen weiblicher Infusion und männlichem Infekt.

Gewissermaßen als Beispiel nachfolgendes kleines Exempel:

„Lieber Geliebter!
Mit weinenden Händen nehme ich den Federhalter in meine Hände und schreibe dir…
Warum hast du so lange nicht geschrieben, wo du doch neulich geschrieben hast, dass du mir schreibst, wenn ich dir nicht schreibe. Mit unserem Schreiben ist es sehr traurig, weil du mir auf kein einziges Schreiben, das ich dir geschrieben habe, geschrieben hast…“

Zwei hochkarätige Schauspieler, ein Dirndl und ein Paar Hosenträger:
Andreas Strigl und Angela H. Fischer lesen und spielen Texte von Karl Valentin.

 

Mord á la carte

Salon Mordial

Berlin 1929. Baronin von Prussig, reiche Witwe der Goldenen Zwanziger Jahre mit Hang zum Übernatürlichen, lädt ein zu ihrem berühmt berüchtigten Salon Occulte.
Mittels Geisterbeschwörung will die Baronin den mysteriösen Tod der armen Irma enträtseln. Ihr zu Hilfe am Tisch des Übersinnlichen sitzen ihre etwas abwesende Tochter Paula, der Schauspieler Arnold Hallstein, Oberst Rittberger und der öffentlichkeitsscheue Magier Bebá Goló. Als das Rätsel gelöst scheint und zu allem Überfluss auch noch Hallsteins Bruder Torben kommt, stirbt einer der Anwesenden an Herzversagen…

Zufällig? Oder von langer Hand geplant???

 

Zu Höherem geboren

LyriKabarett von und zu Angela Fischer

Ist es nicht so, dass wir alle davon träumen:
Vom Prinzen, der an die Türe klopft, und er hat einen Schuh dabei, und der passt im ganzen Reich nur mir?
Ist es nicht so, dass man schon mal träumt:
Einer kommt und regiert – und wir lieben ihn trotzdem?

Auf der Bühne steht eine Frau im Königinnenkleid.
Sie ist eines der beiden Gründungsmitglieder der Organisation Komm.Monarch.
Ihr Anliegen: Sie möchte uns alle dazu ermuntern, in Deutschland ein Königshaus zu etablieren. Und erklärt sich selbst dazu bereit, diesen schwierigen Job zu übernehmen, denn sie fühlt sich zu Höherem geboren.

Um den Ernst ihres Anliegens zu unterstreichen, rezitiert sie einige Gedichte:
Sie ist der deutschen Sprache mächtig und Hüterin längst verloren geglaubter Werte…

Nur: Wer ist das zweite Gründungsmitglied?

 

Mord á la carte

Gebot oder Tod?

Cornwall 1969. Lady und Lord Salisbury laden auf ihr Schloss Eaglebay zur Versteigerung einiger Kunstschätze; der Erlös soll der Kunststiftung Brit – Art zugute kommen.
Die Zuschauer, nunmehr Repräsentanten der High Society Europas, erleben ein Vier-Gänge-Menü in wundervollem Ambiente – und einen Mord. Lord Salisbury stirbt plötzlich und qualvoll; offensichtlich vergiftet. Aber wer könnte so etwas getan haben? Seine Tochter Harriet? Seine Gattin? Kunstprofessor James L. Archer? Butler Howard? Oder der Taxifahrer, Mister Libussa?
Und warum???

 

Pailletten im Zylinder

Musikalische Komödie von Angela H. Fischer

Nachdem das Ehepaar Eva und David ihren kleinen Zirkus zugrunde gewirtschaftet haben, tingeln sie mit ihrem Varieté durch die Lande. Und das Publikum erwartet gespannt eine atemberaubende Show, eine Revue der Anzüglichkeiten, ein Festival der Sinne!
Aber noch bevor der Spot all das beleuchtet, was schillernd ist und pompös, irritiert die angespannte Stimmung…
Und in der Tat: Bereits der Auftritt des schönen Hausherrn stellt die Weichen für einen Abend, an dem so ziemlich alles passiert – alles, außer Varieté!
Dem oft geäußerten Wunsch Evas, nicht mehr als Kollegin, sondern als Ehefrau vorgestellt zu werden, kommt David auch heute Abend nicht nach. Deshalb macht Eva ihre Drohung wahr: Sie spielt nicht mehr mit!
Eine Serie absurder Peinlichkeiten ist die Folge, versucht David doch mit aller Kraft, den Abend zu retten.
Dabei entblättert sich zusehends, was jeden der beiden in Wirklichkeit beschäftigt: Sowohl David als auch Eva haben sich verliebt. In ein und denselben Mann!

Es spielen Andreas Strigl und Angela H. Fischer. Sechs Lieder, vertont von Harald Schollmeyer, machen dem Publikum das Chaos der Gefühle zutiefst verständlich, ob mit lachendem oder weinendem Auge.
Die tiefsten Abgründe der Leidenschaft aber offenbaren sich in der Glut des Tangos…

Am Klavier bestaunen wir Erna Pachulke; den Kontrabass traktiert Jochen Schaal. Beide wurden durch den Regisseur Eckhardt Kruse-Seiler als musikalische Kommentatoren und charmante Darsteller in die Handlung einbezogen.

 

Schiller XXL

Lesung und schillernde Mutprobe!

Hier geht es um Krimis, welche Herr Schiller in fette Gedichte verpackt hat.
Um Geschichten, denen immer die Entscheidung zugrunde liegt: Gebe ich mich der Angst hin, oder zeige ich, was in mir steckt?

Die Kraniche des Ibycus. Der Gang nach dem Eisenhammer. Der Handschuh. Auf Wunsch Die Glocke
Gedichte also, welche uns im Deutschunterricht das Fürchten dieser Lyrik – Gebirge lehrten!
Dabei sind sie nur eines: Schön.

Begeben Sie sich in den Sog dieser Schönheit. Sie sind immer angeseilt! Eine großartige Stimme sichert Sie – und die temperamentvolle Rezitation von Angela H. Fischer schlägt Haken in diese Gebirgswände.

Sie werden es nie vergessen…

 

TAFT ZUM KRAGEN


Traumschöne Lesung einer Kurzgeschichte von Else Hueck – Dehio aus dem Livland des untergehenden 19. Jahrhunderts. In der Vorweihnachtszeit haben der Pastor und seine junge Angetraute Elsbeth ihre erste Auseinandersetzung; dabei geht es um nicht weniger als um das Wesen Gottes.
Unterstützt und begleitet wird diese Lesung von extra dafür komponierten Klaviersoli des Komponisten und Pianisten Frank Hoppe.
Nicht nur für die Weihnachtszeit!!!

 

Oskar und die Dame in Rosa

Lesung nach der Erzählung von Eric-Emmanuel Schmitt

Die Handlung dreht sich um einen zehnjährigen Jungen, Oskar, der unheilbar an Krebs erkrankt ist. Aufgrund der chemotherapeutischen Behandlung seiner Erkrankung hat Oskar alle Haare verloren und wird daher von allen „Eierkopf“ genannt. Er spürt, dass es für ihn keine Heilung geben wird und er nur noch kurze Zeit zu leben hat. Im Gegensatz zu seinen Eltern, von denen sich Oskar verraten und verlassen fühlt, spricht Oma Rosa, eine ehemalige Catcherin, mit dem Jungen über seine Krankheit und den Tod…Eine wunderbare, humorvolle und einfühlsame Erzählung!!!